Season 04 10 Episodes
Das Wunder von Toronto
2. August 2005: Ein Airbus A340 der Air France schießt in einem Gewitter über die Landebahn des Flughafens Toronto hinaus und kommt in einem Graben zum Stillstand. Gründe waren das zu späte Aufsetzen auf der kurzen Landebahn und das nicht rechtzeitige Einschalten der Schubumkehr.
747 im Sturzflug
24. Juni 1982: Mitten im Flug fallen alle vier Triebwerke einer Boeing 747 aus; man sieht seltsame Elmsfeuer am Flugzeug. Erst nachdem das Flugzeug über 6 km gesunken ist, ließen sich die Triebwerke wieder starten. Das Flugzeug war in eine Wolke aus Vulkanasche geflogen. Scheiben des Cockpits und andere Außenteile waren von der Vulkanasche aus der Flugrichtung wie sandgestrahlt.
Feuer an Bord
2. Juni 1983: In Reiseflughöhe bildet sich Rauch in einer DC-9 der Air Canada. Nach 30 Minuten erfolgte die Notlandung in Cincinnati. Nach dem Öffnen der Türen brennt die Maschine schlagartig im Flashover aus. 23 der 46 Menschen an Bord sterben an Rauchvergiftung und Flashover. Grund war ein Brand an der Flugzeugtoilette, die Ursache bleib unklar. Seither werden Fluggäste im Öffnen der Notausgänge instruiert, Rauchmelder in Toiletten und Leuchtstreifen am Boden nachgerüstet. Den Piloten wurde vorgeworfen, nähergelegenen Flughafen Louisville nicht benutzt zu haben.
Crash im Landeanflug
6. August 1997: Kurz vor der Landung auf dem Flughafen Guam stürzt eine Boeing 747 bei strömendem Regen und schlechter Sicht auf den Nimitz Hill ab. Die Piloten ließen den Autopilot im ILS-Modus, obwohl der Fluglotse ihnen gesagt hatte, das ILS sei außer Betrieb, so dass das Flugzeug viel zu schnell sank.
Versteckte Gefahr
3. März 1991, 8. September 1994, 9. Juni 1996: Drei Flugzeuge vom Typ Boeing 737 hatten beim Landeanflug Probleme mit dem Ruder, die ersten beiden stürzten deshalb ab. Erst als Eastwind-Airlines-Flug 517 dieselben Probleme hat und trotzdem sicher landet, finden Ermittler die Ursache: Die Seitenrudersteuerung wurde im Flug abgekühlt und schlug bei höherer Temperatur manchmal nach links oder rechts aus und ließ sich daraufhin nicht mehr bewegen.
Panik über dem Pazifik
19. Februar 1985: Bei einer Boeing 747 SP versagt im Flug ein Triebwerk. Kurz darauf stürzt es 10 km in die Tiefe, Teile lösen sich vom Flugzeug. Der Pilot bekommt die Maschine wieder unter Kontrolle und macht eine perfekte Landung. Der Pilot hatte angenommen, dass der Autopilot den Ausfall des Triebwerks korrigieren würde und vertraute seinen Instrumenten nicht.
Außer Sicht
31. August 1986: Eine DC-9 der Aéromexico stürzt im Landeanflug unkontrollierbar über Los Angeles ab. Ein Fluglotse am Flughafen war abgelenkt und hatte ein kleines Privatflugzeug nicht bemerkt, das in den Luftraum eindrang und mit der DC-9 zusammenstieß. Alle Menschen an Bord der Flugzeuge und 15 am Boden starben. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan machte darauf das TCAS für den US-Amerikanischen Luftraum verbindlich. Die Technik im Tower des Flughafens wurde erneuert. Der Fluglotse konnte diesen Beruf nicht mehr ausüben.
Absturz über Kroatien
3. April 1994: Beim Versuch, bei dichtem Nebel im Instrumentenflug zu landen, kollidiert eine militärische Boeing 737, die wichtige US-amerikanische Regierungsmitarbeiter und Zivilpersonen transportiert, mit einem Berg. Der Pilot hatte nur eines der zwei NDB beim Flughafen empfangen können und verließ sich wahrscheinlich auf ein ungenau eingestelltes Navigationssystem: INS. Die Maschine hatte keine Flugschreiber, da diese für sie nicht vorgeschrieben waren.
Absturz über dem Roten Meer
3. Januar 2004: Eine Boeing 737 der Charterfluggesellschaft Flash Airlines gerät kurz nach dem Start in eine starke Rechtskurve und stürzt in einer Abwärtsspirale ins Rote Meer. Der Pilot war in der dunklen, mondlosen Nacht wohl desorientiert und steuerte unwissentlich nach rechts. Auch waren die Piloten schlecht ausgebildet worden.
Das Rätsel um Helios-Airways Flug 522
14. August 2005: Eine Boeing 737 startet in Zypern nach Athen steigt auf 34.000 Fuß, als ein Alarm die Piloten verwirrt. Sie wussten nicht, dass die Sauerstoffmasken im Passagierraum ausgelöst hatten. Doch die Maschine steigt weiter und die Technik am Boden hat Probleme, von den Piloten eine klare Beschreibung ihrer Probleme zu bekommen. Der Kontakt reißt ab. Nach zwei Stunden steigen Militärjets auf und begleiten die im Autopilot Warteschleifen fliegende 737. Erinnerungen an 9/11 werden wach. Das Militär schießt die Maschine nicht ab. Drei Stunden nach dem Start stürzt die Boeing mit Treibstoffmangel ab. Alle 121 Passagiere an Bord sterben, darunter 22 Kinder. Vom CVR wurde zunächst nur das aufgeschlagene Gehäuse gefunden. Nach einem Problem mit einer hinteren Tür wurde die Anlage für den Kabinendruck auf Manuell gestellt und vergessen, den Schalter wieder auf Automatik zurück zustellen. Der Kopilot versäumte dies beim Abarbeiten seiner Checkliste vor Start ebenfalls. Ein Ermittler begibt sich in eine Unterdruckkammer, um den Hergang des Unfalls zu verstehen. Er kann nachvollziehen, warum die Piloten unter der einsetzenden Hypoxie keine klare Beschreibung ihrer Probleme geben konnten. Ein Flugbegleiter, der über eine Pilotenausbildung für Kleinflugzeuge verfügte, hatte versucht die Maschine zu landen unter Benutzung tragbarer Notsauerstoffflaschen. Er war trainiert, mit wenig Sauerstoff auszukommen. Er hatte sich zu diesem Flug gemeldet, da seine Verlobte als Flugbegleiterin für diesen Flug eingeteilt worden war. Bevor er in benommenem Zustand die Maschine gelandet bekommt, geht der Treibstoff aus. Alle Insassen waren erst beim Aufprall umgekommen.