Season 13 10 Episodes
Verhängnisvoller Streit
18. Juni 1972: Eine Hawker Siddeley Trident stürzt kurz nach dem Start ab, keiner der Insassen überlebt. Ermittler der britischen Flugunfalluntersuchung können das Unglück auf ein zu frühes Einfahren der Vorflügel zurückführen, dessen Ursache möglicherweise die Ablenkung durch einen Streit des Piloten wenige Stunden zuvor war.
Unterschätzte Geschwindigkeit
6. Juni 1971: Kurz nach dem Start in Los Angeles wird eine DC-9 von einem F-4 Kampfjet gerammt. Bis auf den Navigator des Kampfjets sterben insgesamt 50 Menschen. Die F-4 flog tief, da das Sauerstoffsystem für die Piloten defekt war. Diese Flughöhe führte sie in einen stark frequentierten Luftkorrior, der ihnen nicht bekannt gegeben wurde. Zivile und militärische Luftfahrt kommunizierten damals gewöhnlich nicht untereinander.
Fatales Missverständnis
10. Januar 2000: Eine Saab 340 stürzte nur zwei Minuten und 17 Sekunden nach dem Start westlich des Flughafens Zürich bei Nassenwil ab, nachdem das Flugzeug unbemerkt in eine rechtsläufige Spirale gebracht worden war. Aufgrund der Unterschiede im ADI auf dem der Pilot gelernt hatte, steuerte er in die entgegengesetzte Richtung. Wegen sprachlicher Hindernisse konnte der Kopilot den Unfall nicht verhindern. Keiner der 10 Insassen überlebte den Absturz.
Absturz in eisige Fluten
13. Januar 1982: Eine Boeing 737 der Air Florida startet im Schneesturm und unter Zeitdruck vom Washington International Airport. Nach nur 1,5 km verliert die Maschine an Höhe, prallt gegen eine Straßenbrücke und stürzt anschließend in den Fluss Potomac. Von den 79 Insassen überleben nur fünf. Vier weitere Personen kommen auf der Brücke ums Leben. Pilotenfehler waren die Ursachen für das Unglück.
Die Katastrophe von Queens
12. November 2001: Ein Airbus A300 der American Airlines durchflog kurz nach dem Start in New York über dem Stadtteil Queens Wirbelschleppen, die von einer zuvor gestarteten Boeing 747 erzeugt worden waren. Der Copilot, der das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt steuerte, reagierte auf die Turbulenzen mit einer Serie heftiger Vollausschläge des Seitenruders. Dabei wurden die Betriebsgrenzen des Flugzeugs überschritten, worauf das Seitenleitwerk und später auch die Triebwerke abbrachen. Das Flugzeug war nicht mehr steuerbar und stürzte in eine Wohnsiedlung. Bei dem Unfall starben alle 260 Insassen des Flugzeugs sowie fünf Personen am Boden.
Im Auge des Sturms
15. September 1989: Ein Team von Hurrikan-Jägern gerät in eine verzweifelte Situation, als ein Triebwerk ihres Flugzeuges während eines gewagten Fluges in den Hurrikan Hugo plötzlich in Flammen aufgeht. Es gelingt ihnen im letzten Moment, mit dem beschädigten Flugzeug durch den Sturm zurückzufliegen. Nun liegt es an den Ermittlern herauszufinden, warum ein Team von erfahrenen Hurrikan-Jägern in diese lebensgefährliche Lage geraten konnte.
Massaker über dem Mittelmeer
27. Juni 1980: Eine Douglas DC-9 der italienischen Gesellschaft Itavia stürzte nördlich der italienischen Insel Ustica auf dem Wege von Bologna nach Palermo aus zunächst ungeklärter Ursache ins Tyrrhenische Meer. Alle 81 Insassen starben bei diesem Flugzeugunglück. Bis heute ist die Unfallursache nicht bekannt. Möglicherweise geriet die Zivilmaschine in einen Luftkampf französischer und libyscher Militärpiloten und fiel einer Luft-Luft-Rakete zum Opfer.
Tödlicher Test
27. November 2008: Der XL-Airways-Germany-Flug 888T war ein Flug, bei dem die Funktionen des Airbus A320-232 D-AXLA getestet werden sollten. Bei diesem Testflug stürzte die Maschine ins Mittelmeer, nahe Canet-en-Roussillon. Das Flugzeug startete am Flughafen Perpignan, überflog Gaillac und kehrte nach Perpignan zurück, dann stürzte die Maschine ins Wasser. Der Test fand statt, da das Flugzeug geleast war und bald übergeben werden sollte. Sieben Menschen waren an Bord, zwei deutsche Piloten sowie fünf neuseeländische Passagiere. Alle sieben Personen sind bei dem Absturz ums Leben gekommen. Die Ursache für den Absturz wurde auf eine Fehlfunktion der AOA-Sensoren zurückgeführt.
Terror im Paradies
9. August 2007: Eine Twin Otter stürzt kurz nach dem Start von Flugplatz Moorea ins Meer. Alle 20 Insassen sterben. Der Grund war das Reißen eines Steuerkabels aufgrund erhöhter Abnutzung.
Titanic der Lüfte
4. November 2010: Bei einem Airbus A380 explodiert kurz nach dem Start in Singapur ein Triebwerk. Trotz Panik bei den 440 Passagieren kann das Flugzeug sicher landen. Durch einen Ermüdungsriss in einer Ölleitung des Triebwerks war Flüssigkeit ausgetreten, so dass ein Feuer entstand und das Triebwerk abgeschaltet werden musste. Alle Personen an Bord überlebten den ersten Zwischenfall eines Airbus A380 unverletzt.