Season 16 10 Episodes

Tödliche Stille

Deadly Silence Absturz eines Learjet 35 bei Aberdeen 1999

25. Oktober 1999. Auf dem Weg von Dallas nach Orlando kommt ein Privatjet mit Golflegende Payne Stewart an Bord plötzlich vom Kurs ab. Fluglotsen versuchen vergeblich, die Crew an Bord zu erreichen. Während sich der Flieger immer weiter von seiner vorgesehenen Route entfernt, wird klar, dass irgendetwas an Bord schrecklich schiefgelaufen sein muss. Kampfjets der US Air Force brechen auf, um das Flugzeug abzufangen. Doch in der Luft müssen die schockierten Piloten feststellen, dass die Maschine mit ihren vereisten Fenstern und dem verdunkelten Inneren inzwischen eine Art Geisterflugzeug zu sein scheint.

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Pentagon 9/11

Inside 9/11 American-Airlines-Flug 77

11. September 2001. Kurz nach dem Start in Washington D.C. stürmen Terroristen das Cockpit und steuern das Flugzeug direkt in das Pentagon. Ein Gebäudeteil dieses Symbols der US-amerikanischen Militärmacht geht in Flammen auf. Zu diesem Zeitpunkt haben Entführer in New York bereits zwei Maschinen in die Twin Towers des Word Trade Centers gelenkt. Der Terrorangriff an jenem sonnigen Septembermorgen erschüttert die USA bis ins Mark und kostet über 3.000 Menschen das Leben. Sofort leitet das FBI die größte Ermittlungsaktion in der amerikanischen Geschichte ein.

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Unglück auf Teneriffa

Disaster At Tenerife Flugzeugkatastrophe von Teneriffa

27. März 1977: Auf dem Flughafen Los Rodeos kollidiert eine startende Boeing 747-206B der KLM (Luftfahrzeugkennzeichen PH-BUF, Taufname „Rijn“) im dichten Nebel mit einer Boeing 747-121 der Pan Am (Kennzeichen N736PA, „Clipper Victor“), die sich noch auf der Startbahn befand. Die KLM-Maschine startete ohne Startfreigabe und stieß während des Abhebens mit der noch auf der Startbahn rollenden Pan-Am-Maschine zusammen. Bei dieser bisher schwersten Katastrophe der zivilen Luftfahrt ohne direkte terroristische Beteiligung und zweitschwersten überhaupt kamen 574 Menschen ums Leben; nur von den Insassen der Pan-Am-Maschine überlebten 70 das Unglück, von denen später noch 9 an den Unfallfolgen starben. Zum Unglück trugen beeinträchtigte Sicht, Zeitdruck und 55 t nachgetankter Treibstoff der KLM sowie unzureichende und missverständliche Kommunikation zwischen den Piloten der KLM-Maschine und der Platzkontrolle im Tower bei. Am Flughafen Gran Canaria explodierten von Separatisten gelegte Sprengsätze, weshalb der Flugverkehr auf Los Rodeos umgeleitet wurde. Als die KLM noch nachtankte, verstrich weitere Zeit, in der der Nebel dichter geworden war. Bordingenieur und Kopilot hatten ihre Lizenz beim Kapitän, der diese Entscheidung traf und wagten nicht, direkter zu widersprechen.

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Ein tödliches Detail

Deadly Detail China-Airlines-Flug 120

20. August 2007 Nach einstündigem Flug von Taiwan nach Okinawa landet die Boeing 737-800 in Japan. Die Piloten parken sie am Gate und schalten die Triebwerke ab. Danach bricht an einer Tragfläche Feuer aus und greift auf den Rest der Maschine über. Wie durch ein Wunder können alle Insassen flüchten und das Inferno ohne Verletzung überleben. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Akribische Analyse ergab, dass eine im Zuge einer Nachrüstung verlorene gegangene Unterlegscheibe den Mechanismus für das Ausfahren der Klappen so veränderte, dass dieser sich in den Tragflächentank bohrte.

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Fataler Umweg

Im toten Winkel Proteus-Airlines-Flug 706

30. Juli 1998: Um ihren Passagieren einen Blick auf das 1962 das größte Passagierschiff SS France zu gewähren, fliegen die Piloten auf Wunsch eines Passagiers den Flughafen Lorient Bretagne Sud in einer niedrigen Schleife um die Bucht von Quiberon an. Als sie die Landung vorbereiten zerbricht die Beechcraft 1900 ohne Vorwarnung in der Luft. Wrackteile und alle 14 Menschen an Bord fallen ins Meer. Ein Lokaljournalist in einem anderen Flugzeug macht Bilder wie das Wrack vom Himmel fällt. Obwohl es tausende Augenzeugen gibt, hat niemand auch nur die leiseste Ahnung, was die Ursache war. Als die Ermittler der BEA rot lackierte Wrackteile finden, identifizieren sie eine verschollene Cessna, die mit ausgeschaltetem Transponder flog. Die Auswertung des FDR der 1900 ergibt, die Cessna verschwand unter den Fenstern der 1900 in der Neigung von 17°. Die 1900 verschwand hinter der A-Säule der Cessna. Als die 1900 wieder sichtbar wurde, verblieb dem Pilot in Rente keine Chance zum Ausweichen. Alle Handlungen der genügend erfahrenen Piloten befanden sich im legalen Rahmen. Sie kommunizierten mit unterschiedlichen Flugsicherungen auf anderen Frequenzen und hörten sich nicht.

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Absturz in der Kälte

Dangerous Approach Trans-Colorado-Airlines-Flug 2286

19. Januar 1988. Eine Pendlermaschine hebt mit 40 Minuten Verspätung vom Stapleton International Airport, Denver ab. Fünf Meilen vor Flughafen Durango-La Plata County stürzt das Flugzeug im Landeanflug bei eisigem Wetter und schlechter Sicht in die Rocky Mountains. Neun von 17 Menschen an Bord kommen um, darunter beide Piloten. FDR war für die Maschine nicht vorgeschrieben; sie hatte keinen. Nachdem die Ermittler keine technische Ursache fanden, ermittelten sie über die Piloten. Sie folgten die dem Hinweis einer Überlebenden und testeten das Blut der getöteten Piloten auf Alkohol. Auf ein anonymen Anruf wurde ein aufwändigerer Test veranlasst, der ergab, dass der Kapitän Kokain genommen hatte und nach Aussage im anonymen Anruf die Nacht zuvor nicht ausreichend geschlafen hatte. Bei diesem vierten Flug holten ihn Müdigkeit und Folgen des Kokains ein, sodass er den fliegenden Kopiloten nicht ausreichend überwachte. Der Kopilot war zuvor mangels Fähigkeiten beim Instrumentenflug von einer anderen Fluggesellschaft entlassen worden. Die Landebahn 20 ohne ILS wurde auf Wunsch der Crew gewählt.

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Absturz in den Alpen

Murder in the Skies Germanwings-Flug 9525

Am 24. März 2015 beging Kopilot Andreas Lubitz Suizid, indem er den Airbus A320 in den Alpen zum Absturz brachte. Er hatte den Kapitän aus dem nach 9/11 vor Terroristen gesicherten Cockpit ausgesperrt. Die Ermittler fanden heraus, dass Lubitz unter Depressionen litt. Es wurden Bestrebungen laut, die ärztliche Schweigepflicht einzuschränken. Die bei US-amerikanischen Fluggesellschaften umgesetzte Vorschrift, dass sich grundsätzlich zwei Personen im Cockpit aufzuhalten haben, war nicht umgesetzt worden.

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Landung auf dem Fluss

River Runway Garuda-Indonesia-Flug 421

16. Januar 2002: Eine Boeing 737 im Landeanflug auf Yogyakarta mit 55 Passagieren sieht Regen auf dem Radar, der sich aufgrund von Radarschatten als Supergewitterzelle entpuppt und sie in schwere Turbulenzen mit sich bringt. Beide CFM56 fallen aus. Startversuche scheitern. Beim Start der APU fällt der gesamte Strom aus. Als die 737 aus der Gewitterwolke kommt, hat sie einen möglichen Flughafen verpasst. Ein Fluss wird zur einzigen Landemöglichkeit in Reichweite der segelnden 737. Von Hand wird eine 360°-Wende geflogen, um den Fluss zwischen zwei Brücken zu treffen. Tennisball-großer Hagel hatte die Triebwerke und die Nase, in der das Radar eingebaut ist, beschädigt und bei 18.000 Fuß Flughöhe aufgrund der Deformationen eine Bodenwarnung ausgelöst. Eine Zelle der 24-V-Bordbatterie war ausgefallen. Sie reichte nach den Startversuchen der Triebwerke nicht mehr den Start der APU aus. Die Notlandung forderte ein Menschenleben.

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Verschollen in Indonesien

Deadly Solution Indonesia-AirAsia-Flug 8501

28. Dezember 2014: Ein Airbus 320 auf dem Flug nach Singapur rollt plötzlich wiederholt nach links. Es kam zu einem steilen Steigflug, dem der Strömungsabriss folgte und Sturz ins Meer. Eine misslungene Notwasserung wurde nicht ausgeschlossen. Niemand an Bord überlebte. Einem Fehler in Ruderbegrenzung (ITLU) hatte die Maschine viele Flügen. Die Crew hatte aufgrund von wiederholten Warnmeldungen viele Geräte von der Stromversorgung genommen. Diese übernahmen wesentliche Funktionen des Autopiloten. Es kam in der Panik zu widersprüchlichen Weisungen und der Kapitän drückte den Knopf zur Übernahme der Steuerung nicht lange genug. Beide steuerten das Flugzeug unkoordiniert.

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Fataler Start in Afghanistan

Afghan Nightmare National-Airlines-Flug 102

Eine zivile Boeing 747 Cargo, beladen mit schwer gepanzerten Militärfahrzeugen, startet von der Bagram Air Base, Afghanistan. Bei einem Oshkosh M-ATV im Heck der 747 halten die Spanngurte nicht. In der steigenden Maschine kracht das 12-t-Fahrzeug durch die hintere Innenwand der 747, setzt den FDR/CVR außer betrieb und beschädigt die Hydraulik. Ein Fotograf machte einige Aufnahmen. Dann taucht ein Video im Internet auf, dass den Absturz zeigt. Lackspuren des FDR und eindeutige Deformationen der Innenwand belegen, dass sich das Fahrzeug gelöst hatte. Was Augenzeugen als Rauch beschrieben hatten, war das auslaufende Hydrauliköl. Bevor die 747 den Boden berührte war das Bugrad ausgefahren, die Hauptfahrwerke nicht, was das Versagen der Hydraulik belegte. Auf dem Flug zuvor war dem CVR zu entnehmen, dass ein beschädigter Spanngurt gefunden worden war. Alle an Bord kamen um.

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